Kann der tiefsinnige Beethoven eine elegante, virtuose Musik schreiben? Ja! Und kann der Schöpfer von der italienischen Symphonie und dem Sommernachtstraum eine tiefsinnige Musik schreiben? Die Antwort ist wiederum Ja! Das Programm des Pianisten Slawomir Saranok stellt das glänzend unter Beweis. Die leichten, brillanten Rondos op. 51 von Beethoven scheinen gar nicht von dem seriösen, kompromisslosen, gar grimmigen Komponisten zu stammen. Desto größer ist der Kontrast zur "Sturm" Sonate. Hier geht es nicht nur um Klavier-Musik, nein, hier sind Philosophie und Dramatik des Lebens in Tönen eingefangen. In der zweiten Hälfte des Konzertes kann der Zuhörer eine wahre Wandlung im Schaffen Mendelssohns erleben: Erst von gesangvollen und auch ernsten Liedern, über das glanzvolle Rondo Capriccioso op.14, bis hin zur dramatischen Etüde op.104. Viel Spaß beim Hören.

Lieder ohne Worte und die Sturmsonate!

 

LUDWIG VAN BEETHOVEN (1770 - 1827)
Rondo op. 51
C-Dur Nr. 1
G-Dur Nr. 2


Sonate Nr. 17  (Sturm) d-Moll op. 31 Nr. 2
I. Largo - Allegro
II. Adagio
III. Allegretto


- Pause -


FELIX MENDELSSOHN-BARTHOLDY (1809 - 1847)
Aus: Sechs Lieder ohne Worte (4. Heft) op. 53
1. Andante con moto op. 53
2. Allegro non troppo op. 53
3. Presto agitato op. 53


Sechs Lieder ohne Worte (5. Heft) op. 62
1. Andante espressivo op. 62
2. Allegro con fuoco op. 62
3. Andante maestoso (Trauermarsch) op. 62
4. Allegro con anima op. 62
5. Andante con moto (Venezianisches Gondellied) op. 62
6. Allegretto grazioso (Frühlingslied) op. 62


Rondo Capriccioso op. 14


Aus: Drei Etüden op. 104
Etüde Nr. 1

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